Toilettenhaus im GartenWaren bis in das 19. Jahrhundert Außentoiletten weit verbreitet, befindet sich das Bad heute zumeist als separater Raum im Haus. Dennoch gibt es verschiedene Szenarien, in denen ein Toilettenhaus auch heute noch Sinn macht. Anwendung findet es beispielsweise als mobile Toilette auf Großveranstaltungen, im Garten und überall dort, wo sonst keine sanitären Anlagen in Reichweite sind.

Wer ein Toilettenhäuschen kaufen möchte, dem bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Zunächst einmal besteht die Option, ein Toilettenhaus selbst zu bauen. Mit ausreichend handwerklichem Geschick ist das durchaus möglich. Ferner gibt es Bausätze, die das benötigte Material sowie einen ausführlichen Bauplan enthalten. Die am schnellsten verfügbare Lösung bieten bereits vollständig vormontierte Holzhütten. Hier ein Überblick über das verfügbare Angebot:

Toilettenhaus

Details

Keter Gartentoilette

Keter Gartentoilette

  • Preis: 319 Euro
  • Bausatz
  • Außenmaße: 128 x 94 x 196 cm

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Bella Garden Holz Toilette

Toilettenhäuschen von Bella Garden

  • Preis: 399 Euro
  • Aus Kiefernholz
  • Bausatz

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Gartenhaus als Toilette nutzbar

Toilettenhaus aus Kunststoff

  • Preis: 366 Euro
  • Mit zwei Türen und Fenster

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Welche Arten von Toilettenhäuschen es gibt

Das Angebot reicht vom mobilen stillen Örtchen aus Kunststoff bis hin zum klassischen Holzhäuschen mit Flachdach und Herz in der Tür. Welches das passende ist, hängt ab von der Nutzung.

Für die gewerbliche Nutzung sind Toilettenhäuschen aus Kunststoff sicherlich oftmals die sinnvollere Variante. So ist Kunststoff weniger anfällig und somit auch weniger pflegeintensiv. Zur Reinigung kann das Häuschen von Innen einfach mit einem Schlauch abgespritzt werden.

Ein Toilettenhaus aus Holz hingegen wird von vielen Menschen als optisch ansprechender empfunden. Das Holzhäuschen jedoch auch pflegeintensiver. Durch Witterungseinflüsse ergraut das Holz der Gartentoilette mit der Zeit und muss regelmäßig im Abstand von 2 bis 3 Jahren nachgestrichen werden.

Wasseranschluss, Komposttoilette oder Chemietoilette

Ist die Notdurft einmal verrichtet, muss sie irgendwo hin. Hier gibt es drei verschiedene Lösungen:

  • Wasserspülung: Eine Möglichkeit besteht darin, Wasser- und Abwasserleitungen zu legen ebenso wie es beim Badezimmer im Haus der Fall ist. Aufgrund des hohen Aufwandes dürfte das für die meisten Eigentümer jedoch nicht in Frage kommen. Hinzu kommt, dass diese Lösung nicht für mobile Toiletten geeignet ist.
  • Chemietoilette: Auch als Campingtoilette bezeichnet handelt es sich um einen Behälter mit Chemikalien, der unter der Klobrille platziert wird. Die besagten Chemikalien sorgen für Desinfektion, Fäulnisreduzierung und wirken Geruchsbildung entgegen. Den Tank müssen Eigentümer regelmäßig entleeren. Es gibt diese Lösung mit und ohne Spülung. Das Toilettenhäuschen benötigt somit nicht zwingend ein Wasseranschluss.
  • Komposttoilette: Sie bildet die ökologische Alternative zur Chemietoilette. Statt Chemikalien befinden sich Rindenmulch und Stroh in dem Tank. Dort werden die Fäkalien kompostiert. Eine Komposttoilette benötigt keine Wasserspülung, weshalb sie auch als Trockentoilette Bezeichnung findet. Der Inhalt des Tanks lässt sich nach der Kompostierung als Dünger beispielsweise für den eigenen Garten nutzen.

Preise für Außentoiletten

Einen Bausatz für ein Toilettenhaus aus Holz gibt es schon ab 300 Euro. Dabei handelt es sich um das Toilettenhäuschen mit Bodenplatte. Die Toilette selbst ist üblicherweise noch nicht enthalten. Eine Chemietoilette kostet rund 200 Euro. Damit liegt der fertige Bausatz inklusive Toilette bei 500 Euro.

Eine mobile Toilette aus Kunststoff kostet zwischen 600 und 1.000 Euro. Ein vollständiger Sanitärcontainer mitsamt Toilette, Dusche und Waschbecken liegt bei rund 6.000 Euro Anschaffungskosten. Einen einfachen Duschcontainer mit einer Nasszelle gibt es ab 2.000 Euro.

Benötige ich eine Baugenehmigung?

Auch wenn es oft nicht größer ist als ein paar Quadratmeter benötigt ein Toilettenhaus bei dauerhafter Aufstellung in den meisten Bundesländern eine Baugenehmigung. Anders gestaltet es sich bei einer temporären Aufstellung von unter 3 Monaten. Hier erteilen Städte in der Regel eine Sondergenehmigung.

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