Skandinavische Holzhäuser im Vergleich: Preise und Hersteller

Geht es um die eigenen vier Wände ist in Skandinavien Holz der bevorzugte Baustoff. Die bekanntesten Vertreter der Gattung skandinavische Holzhäuser sind schwedische und dänische Unterkünfte. Sie haben die typische Blockbohlenbauweise gemeinsam.

Bei Blockbohlenhäusern bestehen die Wände aus Holzbalken, die bei traditionellen, skandinavischen Holzhäusern meist als Querbalken angeordnet sind. Typisch für das Schwedenhaus ist die rote Farbe der Holzfassade. Dänische Holzhäuser verfügen meistens über eine farblose Außenfassade. Typisch ist auch das Satteldach mit meist schwarzen Dachziegeln. Bevor dieser Artikel auf weitere Merkmale, Preise sowie Vor- und Nachteile dieser Hausart eingeht, hier zunächst einige Holzhäuser im Überblick:

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
199.000€
premium mccube

Zimmer: 5m²: 100

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
150.000€
eco-c3

Zimmer: 4m²: 56

Bungalow, Containerhaus, Mobilheim, Modulhaus

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
99.000€
eco a1

Zimmer: 3m²: 29

Bungalow, Containerhaus, Mobilheim, Modulhaus, Tiny House

Tradition

Das feuchte Klima im Norden Europas bildet den perfekten Nährboden für ausgedehnte Wälder. Forscher gehen davon aus, dass hier der Ursprung des Holzhauses begraben liegt. Demnach sind die ersten Holzunterkünfte auf die Bronzezeit zurückzudatieren. Die Entstehung der ersten skandinavischen Holzhäuser liegt demnach 3.500 Jahre in der Vergangenheit. Dabei hat sie sich bis heute durchgesetzt. Die kleinen Holzhäuser sind prägend für die Landschaft Skandinaviens ebenso wie das raue Klima, die Fjorde und die ausdehnenden Waldvorkommen.

Vor- und Nachteile

Qualität setzt sich durch. Und so kommt es, dass skandinavische Holzhäuser auch über Dänemark und Schweden hinaus weltweit eine beliebte Form der Behausung darstellen. Hierzulande werden Sie gerne auch als Holzferienhaus eingesetzt. Doch nicht nur als Ferienhaus: Größere Modelle finden immer öfter auch Anwendung als Erstwohnsitz. Das hat seinen Grund, denn die Holzunterkünfte zeichnen sich durch einige Vorteile aus:

Vorteile
Nachteile
  • Ökologisch: Bei Holz handelt es sich um einen nachwachsenden Rohstoff, der zudem CO2 neutral ist.
  • Gesundes Raumklima: Die Holzfassade besitzt eine Feuchtigkeitsregulierende Funktion. Das sorgt für ein angenehmes Wohnklima.
  • Sparen von Heizenergie: Holzwände verfügen über eine gute Wärmeisolierung. Das schafft ein angenehmes Raumklima und spart Heizkosten.
  • Geringe Wanddicke: Da Holz von Natur aus über eine gute Wärme- und Schallisolierung verfügt, benötigen deren Wände weniger zusätzliche Dämmung. Das hält die Wände schlank und schafft mehr Wohnfläche.
  • Hohe Anfälligkeit für Baumängel: Skandinavische Holzhäusern verfügen über eine höhere Gefahr für gravierende Baumängel als beispielsweise Steinhäuser. Werden die Blockbohlen nicht richtig verlegt, gelangt Feuchtigkeit in den Zwischen raum und das Holz modert.
  • Höherer Pflegeaufwand: Durch Witterungseinflüsse ergraut die Holzfassade mit der Zeit. Um dem entgegenzuwirken, müssen Eigentümer ihr Haus regelmäßig streichen. Dadurch entsteht zusätzlicher Aufwand uns Kosten.

Preise und Kosten

Bei skandinavischen Häusern handelt es sich meist um Systembauten. Sie bestehen in kleinen Fertighäusern, die bereits vollständig oder teilweise vormontiert zum Baugrundstück geliefert werden. Das führt zu einer kurzen Bauzeit, die meist nicht mehr als wenige Tage beträgt. Das spart Personalkosten und Bauaufwand, weshalb die Preise für skandinavische Holzhäuser vergleichsweise niedrig ausfallen. Für einen schlüsselfertigen Bungalow im Schwedenhaus Stil müssen Eigentümer mit einem Anschaffungspreis von rund 200.000 Euro rechnen. Wer ein Holzhaus kaufen möchte, dem bieten sich hierzulande Hersteller wie Fjorborg, Danhaus, Sunfjord oder Begus.