Rundbogenhalle kaufen und mieten: Angebote vergleichen

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Rundbogenhalle aus StahlSei es als Flugzeughangar, Werkstatt, Lager oder Fabrik – Rundbogenhallen sind aus Industrie und Landwirtschaft nicht wegzudenken. Was eine solche Halle kostet, Anbieter, Baugenehmigung sowie Vor- und Nachteile.

Bei einer Rundbauhalle handelt es sich in den meisten Fällen um eine Leichtbauhalle. Sie besteht aus Stahl oder Blech. Eine weitere Bauform bieten sogenannte Zelthallen. Hier bildet ein Grundgerüst aus Stahl oder Aluminium die Basis. Darüber sorgt eine Hülle aus Kunststoff oder Textil für die Abdichtung des Gebäudes. Ein Vorteil dieser Bauweise ist die Mobilität sowie die geringe Aufbauzeit.

In Form einer Zelthallen lassen sich mehrere hundert Quadratmeter Lagerfläche innerhalb weniger Stunden errichten. So liefern Anbieter die benötigten Bauteile bereits in großen Teilen vorgefertigte zum Baugrund.

Baugenehmigung und Recht bei Rundbauhallen

Ob eine Rundbogenhalle eine Baugenehmigung erfordert, ist abhängig von der Gebäudeart und der Nutzungsdauer. Das Gesetz unterscheidet zwischen permanenten Gebäuden und sogenannten fliegenden Bauten.

  • Permanenter Bau: Rundbogenhallen für die dauerhafte Nutzung benötigen eine Baugenehmigung. Grundsätzlich ist diese ab einer Aufstelldauer von 3 Monaten erforderlich. Dafür müssen Eigentümer einen Bauantrag bei der zuständigen Behörde einreichen. Welche Behörde zuständig ist, kann je nach Region unterscheiden. Meist ist es die Gemeinde oder das Bauamt. Die Prüfung der Baugenehmigung für Systembauten folgt in drei Schritten und kann mehrere Monate beanspruchen.
  • Fliegender Bau: In diese Kategorie fallen temporär aufgestellte Hallenbauten. Per Gesetz sind das Rundbogenhallen, die eine Aufstelldauer von 3 Monaten nicht überschreiten. Diese Frist kann die zuständige Behörde in Ausnahmefällen verlängern. Auch einen fliegenden Bau müssen Eigentümer dem Bauamt melden, es erfolgt jedoch kein Baugenehmigungsverfahren. Demnach ist keine Baugenehmigung erforderlich. Üblicherweise schickt das Amt eine Prüfungsinstitution wie den TÜV zur Abnahme vor Ort. Somit entfällt ein mehrmonatiger Prüfungsprozess wie bei einem permanenten Bau.

Das kostet eine Rundbogenhalle

Die Preise für eine Rundbogen Leichtbauhalle variieren je nach Bauform. Üblicherweise handelt es sich um eine Fertighalle, die Anbieter vor Ort nur noch montieren müssen. Bei Individuallösungen fallen die Preise deutlich höher aus.

Eine einfache Zelthalle mit einem Stahl- oder Aluminiumgerüst, über das eine Zeltplane gespannt wird, gib es schon ab 40 Euro pro Quadratmeter. Eine Halle mit einer Ummantelung aus Blech kostet etwa 50 Euro. Hier einige Beispiele:

  • Eine 6×6 große Zelthalle mit einer Plane aus PE oder PVC kostet rund 1440 Euro.
  • Eine Rundbogenhalle mit den Maßen 15×30 Meter mit Stahlträgern und einer Hülle aus Blech kostet 22.500 Euro.
  • Eine Kleine Halle mit einer Spannweite von 4 m, einer Länge von 10 m und einer Außenhülle aus Blech kostet 2.000 Euro.

Hinzu kommen Kosten für die Montage vor Ort und die Lieferung. Um hier Kosten zu sparen setzen einige Bauherren auf Bausätze. In einem Bausatz enthalten sind eine Anleitung und das Montagematerial. Wer über ausreichend handwerklich Geschick verfügt, kann hier durchaus selbst Hand anlegen.

Einen weiteren Kostenpunkt bildet das Fundament. Je nach Nutzungsweise reicht hier beispielsweise auch ein einfacher Schotterboden. Soll eine Bodenplatte aus Beton gegossen werden, kommen Zusatzkosten hinzu, die den Quadratmeterpreis der Rundbauhalle üblicherweise übersteigen.

Hallen aus Polen

Da die Produktion in osteuropäischen Ländern wie Polen und Tschechien günstiger ist, setzen einige auf Fabrikate aus dem Osten. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. So produzieren auch einige deutsche Unternehmen ihre Rundbogenhallen in Polen. Grundsätzlich ist es jedoch wichtig, dass sie dort produzierten Hallen deutschen Anforderungen hinsichtlich Brandschutzes und Sicherheit entsprechen.