Modulares Bauen: Arten, Preise & Modelle im Vergleich

Was ist modulares Bauen?

Modulares Bauen wird vorwiegend im Hochbau genutzt. Es ist aber auch eine Realisation im Tiefbau möglich. Das Grundprinzip besagt, dass mit vorgefertigten Bauteilen gearbeitet wird. Beispielsweise kann es sich um einzelne Container oder auch um Wände handeln. Vor Ort stehen die Einzelteile bereits einsatzfähig zur Verfügung und können montiert werden.

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
199.000€
premium mccube

Zimmer: 5m²: 100

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
150.000€
eco c3 von Mccube

Zimmer: 4m²: 57

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
99.000€
eco a1

Zimmer: 3m²: 37

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Welche Vorteile bietet mir ein Modulbau?

Zu den größten Vorteilen gehören die dank Serienfertigung reduzierten Kosten und die verringerte Bauzeit. Experten gehen davon aus, dass sich auch beim späteren Wiederabbau des Gebäudes der Aufwand reduziert, wenn gleich auch in diesem Bereich noch wenig Erfahrung besteht. Die modulare Bauweise ist ein relativ neues Verfahren, beachtet man die jahrzehntelange bis jahrhundertelange Nutzungszeit der Häuser. Die Containerbauweise birgt den Vorteil der hohen Mobilität. Im Falle eines geplanten Umzugs nehmen Sie die Container an den neuen Standort mit.

Unterschiedliche Formen

1. Containerbauweise/Raumzellenbauweise

Entscheiden Sie sich für ein Gebäude in der Raumzellenbauweise, dann sind die Einheiten vollständig vormontiert. Der Transport erfolgt auf Schwertransportern oder Tiefladern. Oftmals sind die Module im Inneren bereits komplett ausgestattet. Ein Baukran positioniert die Bauteile am gewünschten Ort und in der gewünschten Kombination miteinander. Die Containerbauform ist eine Spezialform. Es werden Container eingesetzt, die sich durch eine effektive Raumnutzung auszeichnen.

2. Großtafelbauweise

Diese Bauform ist auch als Plattenbauweise bekannt. Das Modulhaus wird aus einzelnen, bereits vorproduzierten Wand- und Bodenplatten zusammengesetzt.

3. Skelettbauweise

Ein Rahmen aus Stahl, Holz oder Stahlbeton bildet das Grundgerüst der Bauwerke. Vorproduzierte Bodenplatten und Wandplatten werden angefügt. Die Raumausstattung basiert auf einem Baukastenprinzip. Dadurch können sich die Kunden individuell das gewünschte Erscheinungsbild ihres Modulbaus zusammenstellen, gleichzeitig reduzieren sich die Kosten.

Preise

Modulares Bauen mit Containern zeichnet sich durch die hohe Preistransparenz aus. Sie wählen die Einzelelemente aus – kleine Containerhäuser mit einer Grundfläche von 30 m² sind bereits für 24.000 Euro erhältlich – und planen die gewünschte Gebäudestruktur. Um modulares Bauen mit Holz zu realisieren, haben Sie die Auswahl aus Bungalows und mehrstöckigen Häusern. Ein Holzhaus Bungalow von Green Project ist ab einem Verkaufspreis von rund 34.000 Euro erhältlich. Die Wohnfläche beträgt in diesem Fall 28,5 m². Die modulare Holzbauweise sorgt dafür, dass Sie zu günstigen Preisen in einem angenehmen Wohnklima leben. Das natürliche Material ist langlebig, gesundheitsfördernd und nachhaltig.

Eine Gegenüberstellung: Vorteile und Nachteil der modularen Bauweise

Modulares Bauen ist für alle Bauherren geeignet, die sich ihr neues Heim gerne am PC beziehungsweise aus den Unterlagen des Anbieters auswählen möchten. Sie erhalten direkt einen genauen Eindruck vom Gebäude und können sich dieses aus den unterschiedlichsten Perspektiven ansehen. Die kurzen Bauzeiten und die günstigen Preise sind weitere Vorteile. Es hat jedoch einen Nachteil: Die Individualität ist auf die vorgegebenen Elemente beschränkt. Sonderwünsche lassen sich nur bedingt realisieren. Oftmals bietet sich jedoch die Gelegenheit, Fassaden anzupassen oder die Innenraumaufteilung nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Entscheiden Sie sich für einen Holzbau – unabhängig davon, ob es sich um modulares oder klassisches Bauen handelt – dann müssen Sie beachten, dass das natürliche Material arbeitet. Planen Sie für Leitungen und andere Elemente ausreichend Spielraum ein.