Minihaus

Der Traum vom eigenen Haus war lange mit der Vorstellung gekoppelt, viele Jahre zu sparen und nach dem Bau genauso lange eine Hypothek abzuzahlen. Ein Eigenheim entstand daher meist in Begleitung einer Familiengründung und nach einigen Jahren beruflicher Tätigkeit mit den erforderlichen Einnahmen. Die gesellschaftlichen Parameter haben sich in den letzten Jahren gewandelt.

Viele jüngere Menschen schätzen die Unabhängigkeit eines eigenen Hauses und möchten nicht warten, bis die finanzielle und die familiäre Situation den bisher üblichen Weg beschreiten. In diese Lücke stoßen Minihäuser. Sie benötigen geringere Grundflächen und entwickeln einen überschaubaren Bauaufwand in Material und Bauzeit. Einzelpersonen oder Paare können als Alternative zur Eigentumswohnung ihr eigenes Minihaus komfortabel bewohnen. Egal ob Minihaus auf Rädern oder Cubig Modelle – Die Auswahl ist vielfältig:

 

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
99.000€
premium mccube

Zimmer: 5m²: 100

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
150.000€
mc cube eco 1

Zimmer: 4m²: 57

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
99.000€
eco a1

Zimmer: 3m²: 37

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Planung und Vorbereitung

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird eine Wohnnutzfläche bis zu etwa hundert Quadratmeter als Minihaus bezeichnet. Viele Modelle siedeln sich um die 50 qm Wohnfläche an. Diese Fläche kann auf einer oder zwei Ebenen realisiert werden. Jedes mit dem Boden verankerte Wohngebäude muss genehmigt werden. Entscheidend für die Auswahl des Grund und Bodens ist dessen Ausweisung im öffentlichen Recht und Klassifizierung. Voraussetzung für eine Bebauung ist die Erschließung, die Wasser- und Kanalanschlüsse, Strom, eventuelle Wärmeversorgung und Wegeerreichbarkeit umfasst. Deutlich kleine sind transportable Häuser auf Rädern.

Wer ein Minihaus kaufen und bauen möchte, sucht sich ein Modell eines Herstellers aus oder erstellt einen groben Eigenbauplan. Mit diesem virtuell fertigem Hausmodell kann die Suche nach dem geeigneten Standplatz begonnen werden. Details bleiben noch variabel, aber folgende Fakten sollten bereits bekannt sein:

  • Größe der Grundfläche
  • Höhe des Hauses
  • Dachform und Deckungsart
  • Heizsystem
  • Wohnebenen und gegebenenfalls Unterkellerung
  • Baumaterial und Fundament
  • Eventuelle Erweiterungsoptionen

Genehmigungen, Grundstücke und Vorschriften

Mit dem Plan kann begonnen werden, nach einem geeigneten Standort für das Mini Haus zu suchen. Grob gesagt ist eine initiative Sichtsuche der beste Weg. Dabei geben nachbarschaftliche Bebauungsarten, Bau- und Eigentumsschilder erste Hinweise. Wenn Bauträger das Grundstück besitzen, sind Anfragen meist zwecklos. Beim Grundbuchamt sind nicht ersichtliche Eigentümer zu ermitteln. Hilfreich kann ein Liegenschaftsplan des Katasteramts sein, der bei der Suche als Karte benutzt werden kann. Hier sind oft schon einzelne Parzellierungen und entsprechende amtliche Benennungen vermerkt.

Wenn ein infrage kommendes Grundstück beziehungsweise Bauplatz gefunden wurde, kann eine kostengünstige Bauvoranfrage (bis 50 Euro) bei der zuständigen lokalen Behörde, meist das Bauamt, gestellt werden. Sie gibt bereits vor dem Kauf des Grund und Bodens darüber Auskunft, ob das geplante Minihaus an dieser Stelle in gewünschter Form genehmigt werden würde.

Durch die Voranfrage werden auch andere baugesetzliche Vorschriften berücksichtigt. Freizeitgrundstücke und Schrebergartensiedlungen sind meist nicht erschlossen und dürfen nicht dauerhaft bewohnt werden. Eine zusätzliche Genehmigung bezüglich der Energieeffizienz wird für ein Mini Haus mit 50 qm Wohnfläche oder mehr verlangt. Der Grad und die Menge rechtsverbindlicher Anforderungen beim Mini Haus bauen entsteht auch aus kommunalen Bebauungsplänen, die gewisse Bauformen wie Dachformen vorschreiben können. An- und Einsprüche von Nachbarn sollten mit schriftlichen Einverständniserklärungen im Vorfeld geregelt werden.

Kosten für Grundstück, Haus und Bau

Der Minihaus Preis für ein bezugsfertiges Objekt beginnt ab etwa 30.000 Euro. Dazu sollten Baunebenkosten und bauliche Grundstücksarbeiten wie Fundamentarbeiten mit bis zu zwanzig Prozent der Kaufpreise kalkuliert werden. Minihäuser brauchen zwar weniger als Platz als herkömmliche Hausgrößen, aber nicht jedes Grundstück darf geteilt werden. Ein Minihaus auf Rädern eröffnet einen größeren Gestaltungsspielraum.