Auch als Sandwichplatten oder Sandwichpaneele bezeichnet finden Isopaneele in der Fertigbauweise große Verbreitung. Mit ihrer Hilfe lassen sich gedämmte Wände und Dächer innerhalb kürzester Zeit und zu geringen Kosten errichten. So kommen Sandwichplatten beim Bau von Fertighäusern und auch im Hallenbau zum Einsatz. 

IsopaneeleIsopaneele kommt dabei sowohl eine tragende als auch dämmende Funktion zu. Sie bestehen aus einer Innen- und einer Außenschalung. Diese kann sowohl als einer Holzschicht als auch aus Blech oder Aluminium bestehen. In jüngster Zeit kommen auch zunehmend GFK-Schalungen zum Einsatz. GFK steht für Glasfaserverstärkter Kunststoff. Zwischen der Außen- und Innenschale befindet sich ein Kern aus einer Dämmschicht. Dieser dämmende Kern besteht üblicherweise aus Hartschaum beziehungsweise PU-Schaum. 

Verwendung von Sandwichplatten im Systembau

Isopaneele bilden die Dach- und Wandflächen von Systembauten wie Fertighäusern und Leichtbauhallen. Das Grundgerüst für solche Schnellbausysteme bietet ein Rahmenprofil. Im Hallenbau besteht diese Rahmenkonstruktion zumeist aus Stahl. Bei Fertighäusern für die private Nutzung findet die Holzrahmenbauweise weite Verbreitung.

Montage der Sandwichplatten an das Rahmengrüst

An dieses Rahmengerüst erfolgt die Befestigung der Isopaneele. Diese erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Zunächst werden angrenzende Sandwichpaneele miteinander verbunden. Dazu verfügt jede Platte über eine Profilwelle beziehungsweise Überlappungslasche an der Längskante. Diese wird an der Hochsicke der angrenzenden Platte eingehakt.
  2. Die Enden beider Paneele überlappen sich nun. Über die Verbindung der beiden Platten legt man nun eine Halteschelle.
  3. Die Halteschelle besitzt ein Loch für eine Schraube. Das eindrehen der Überlappungsschraube verbindet beide Platten miteinander.
  4. An den dafür vorgesehen Stellen an der Rahmenkonstruktion kommen längere Schrauben zum Einsatz. Diese befestigen die Isolierpaneele an der Trägerkonstruktion.

Dicke, Material und Preise

Neben der Größe einer Paneele und dem verwendeten Material ist auch die Dicke der Dämmschicht entscheidend, wenn es um den Preis geht. Hier einige Preisbeispiele für verschiedene Arten von Sandwichpaneele:

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Preis pro Quadratmeter

Schalung aus Blech, 40 mm Dämmstreifen aus Hartschaum, 6  x 1 Meter Platten

30 Euro

Schalung aus Blech, 30 mm Dämmstreifen aus Hartschaum, 6  x 1 Meter Platten

22 Euro

Schalung aus Blech, 100 mm Dämmstreifen aus Hartschaum, 6  x 1 Meter

40 Euro

Schalung aus Sperrholz mit Dampfsperre aus Aluminium, 24 mm

50 Euro

Sandwichplatten aus Holz sind in der Regel teurer als solche aus Trapezblech. Welches Material das passende ist, hängt ab von den individuellen Zielen. 

Gerade bei Personalräumen kommen zunehmend Holzplatten zur Anwendung, das sie einen freundlichen, wärmeren Charakter als Metallelemente aufweisen. Hinzu kommt, dass Holz schon von der Natur gegeben über eine gute Dämmung verfügt. Isopaneele aus Holz kommen deshalb in der Regel mit einer dünneren Dämmschicht aus. Das wiederum sorgt für eine geringere Wanddicke und schafft mehr Platz im Gebäudeinneren. 

Stahl ist dabei nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt. Während Holz etwa alle 2 Jahre neu behandelt werden muss, ist bei Metalloberflächen deutlich weniger Pflege erforderlich. 

Um der oft als wenig ansprechend empfundenen Optik entgegenzuwirken, bieten viele Hersteller ihre Sandwichpaneele in verschiedenen Farben an. Üblicherweise handelt es sich dabei um sogenannte RAL-Farben, also normierte Farbvarianten. Bei der Befestigung der Paneele ist es hier wichtig darauf zu achten, dass auch das sichtbare Befestigungsmaterial wie Halteschellen in der gewünschten RAL-Farbe eingefärbt sind. 

Unter anderem setzen folgende Gebäudearten auf Sandwichpaneele: