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Industriehallenbau von innenDer Industriehallenbau ist eines der Aushängeschilder der deutschen Wirtschaft. Leichtbauhallen ermöglichen es, in kurzer Zeit große Hallenflächen zu errichten. Neben der kurzen Bauzeit überzeugen sie durch Flexibilität und geringe Kosten.

Industriehallen setzen heute zumeist auf Systembauweise. Das heißt sie bestehen aus vorgefertigten Modulen, die Anbieter am Aufbauort zusammensetzen. Oft handelt es sich im Stahlhallen. In jüngster Zeit finden auch Holzhallen im Industriehallenbau vermehrt Verbreitung. Auch Betonhallen gibt es als Fertigbauweise. Dabei gießen Anbieter Botonelemente bereits ab Werk und setzen diese dann am Baugrund zusammen.

Warum Unternehmen auf Industriehallenbau setzen

Gegenüber Individualbauten weisen Fertighallen folgende Vorteile auf:

  • Große Spannweiten: In Kfz Hallen und Lagerhallen bedeuten Stützsäulen einen Raumverlust und eine Gefahrenquelle für Unfälle. Im Industriehallenbau sind freitragende Spannweiten von bis zu 50 m möglich.
  • Günstige Kosten: Einfache Industriezelte ohne Wärmedämmung beginnen bei Preisen von 200 Euro pro Quadratmeter Hallenfläche.
  • Kurze Bauzeit: Dank der modularen Bauweise beträgt die Bauzeit von Systemhallen je nach Größe oft nur wenige Tage. Da es sich um einen Trockenbau handelt entfällt die Härtezeit für den Beton.
  • Mobilität: Vor allem Stahlhallen lassen sich unproblematisch wieder demontieren. Somit sind sie nicht standortgebunden. Im Falle eines Verkaufs vergrößert das den Käuferkreis und steigert den erzielbaren Verkaufspreis.

Baugenehmigung und Ausnahmen

Im Normalfall benötigt ein Industriehallenbau eine Genehmigung durch das Bauamt. Diese erfolgt in einem dreistufigen Prüfungsverfahren und kann sich über mehrere Monate ziehen. Zeit, die viele Unternehmer nicht haben. Glücklicherweise gibt es einige Ausnahmen, die ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren zulassen.

In diesem Fall ist keine Antragstellung beim Bauamt erforderlich. Der Baueigentümer kann einen Architekten konsultieren, der das Prüfverfahren dann eigenhändig durchführt.

Wann genau und ob überhaupt ein solcher Sonderfall gegeben ist, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. So verfügt jedes Bundesland über eine eigene Landesbauordnung. In vielen Bundesländern wird eine Baugenehmigung dann nicht benötigt, wenn der Industriehallenbau alle der folgenden Kriterien erfüllt:

  • Die Halle dient vornehmlich der Lagerung von Gütern: Gegeben ist dies bei Kfz- und Lagerhallen. Nicht gegeben ist dieses Kriterium bei Werkstatthallen.
  • Die Halle steht frei: Voraussetzung ist, dass der Hallenbau nicht an andere Gebäude direkt angrenzt.
  • Ein Geschoss: Der Industriehallenbau ist ebenerdig. Demnach verfügt er über eine Etage und ist ohne Keller.
  • Keine Feuerungsanlagen: Das Gebäude verfügt weder über Ofen oder Heizung.

Sollten die besagten Kriterien gegeben sein, sehen einige Landesbauordnung ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren vor.

Sonderfall: Fliegende Bauten

Als fliegender Bau definiert das Baurecht mobile Bauten, die weniger als drei Wochen hintereinander an einem Standort stehen. Auch im Industriehallenbau kommt es vor, dass Hallen als Interimslösung eingesetzt werden. Zum Beispiel dann, wenn es Spitzen in der Produktion gibt.

Fliegende Bauten bedürfen keiner Baugenehmigung im eigentlichen Sinne. Unternehmen teilen Bauabsicht dem Bauamt mit. Nach Fertigstellung des temporären Industriehallenbaus schickt dieses einen TÜV-Prüfer vorbei, der den Bau abnimmt.

Preise und Hallentypen

Hallentyp

Beschreibung

Preis für eine 50 qm Halle (ca.)

SchattenhalleEs handelt sich um ein Hallenprofil mit Dach, jedoch mit offenen Seiten. Das Dach besteht zum Beispiel aus Stahl oder Trapezblech. Bei Industriezelten besteht es aus Zeltplane.10.000 Euro
Geschlossener HallenbauDie Halle ist durch Seitenwände und Dach geschlossen.15.000 Euro
Isolierte HalleDieser Hallentyp ist geschlossen und ist vollumfänglich wärmegedämmt.20.000 Euro

Schattenhallen kommen beispielsweise in der Landwirtschaft als Unterstellhalle für Tiere zum Einsatz. Gedämmte Hallen eignen sich als Lager für temperaturempfindliche Güter. Ebenso bieten sie sich für Produktions-, Werkstatt und Verkaufshallen an, in denen sich Personen aufhalten.

 

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