Holzhäuschen: Anbieter, Modelle und Preise im Vergleich

Als Gartenhaus in den Gärten der Republik sind sie nicht mehr wegzudenken. Doch auch als dauerhaften Erstwohnsitz finden kleine Holzhäuschen immer häufiger Anwendung. Steigende Mieten und Immobilienpreise, ein zunehmendes ökologisches Bewusstsein sowie ein wachsender Anteil an Singlehaushalten führen dazu, dass kleine Häuser immer mehr Anhänger finden.

Bei der Nutzung als Erstwohnsitz gelten dabei andere Anforderungen an ein Holzhäuschen als bei einem Gartenhaus. So erfordert das ganzjährige Wohnen eine Heizung sowie eine ausreichende Dämmung. Kleine Häuser aus Holz gibt es dabei schon ab 15 Quadratmetern Wohnfläche. In dem sogenannten Small House Movement besteht sogar eine eigene, weltweite Bewegung, deren Anhänger aus Überzeugung auf kleiner Fläche wohnen. Ihre Häuser bezeichnen sie auch als Tiny Houses. Dabei handelt es sich meist um Holzhäuschen mit fahrbarem Untersatz, die sich wie ein Anhänger mit dem Pkw transportieren lassen. Im Folgenden einige Beispiele für die immer beliebter werdenden Minihäuser:

Büro, Erstwohnsitz, Gewerblich, Zweitwohnsitz
53.000€
Hom Hom Tiny House

Zimmer: 1m²: 19

Mobilheim, Tiny House

Büro, Erstwohnsitz, Gewerblich, Zweitwohnsitz
49.900€

Zimmer: 2m²: 28

Mobilheim, Tiny House

Büro, Erstwohnsitz, Gewerblich, Zweitwohnsitz
50.000€

Zimmer: 2m²: 15

Tiny House

Weniger Wohnfläche, mehr Freiheit

Entstehungsort des Small House Movements sind die USA zur Zeit der Wirtschaftskrise. Die prekäre wirtschaftliche Lage macht Wohnraum für viele Amerikaner zum unbezahlbaren Luxusgut. Die Lösung: Die Reduktion der Wohnfläche. Heute ziehen Anhänger des Small House Movements weniger aus finanziellen Gründen in ein Tiny House, sondern vielmehr aus ideologischen. Zum einen bedeutet weniger Wohnfläche einen geringeren Bedarf an Ressourcen. Da es sich um Holzhäuschen handelt, basieren sie zudem auf einem nachwachsenden und CO2-neutralen Rohstoff.

Doch der Vorteil der kleinen Häuschen besteht nicht nur in einer besseren Ökobilanz. Die Reduktion der Wohnfläche führt dazu, dass sich Hausbewohner auf das Wesentliche konzentrieren. Der begrenzte Platz führt zu ganz bewussten Entscheidungen darüber, welche Gegenstände ich wirklich benötige. Ein Gegenentwurf zur heutigen Überflussgesellschaft, wo alles jederzeit und unbegrenzt zur Verfügung steht.

Vor- und Nachteile der Holzbauweise

Ein Holzhäuschen setzt auf einen nachwachsenden, biologisch abbaubaren Rohstoff. Darüber hinaus besitz Holz als Baumaterial folgende Vorteile:

  • CO2-Neutralität: Zum Wachsen benötig Holz vor allem Sonne und Kohlenstoffdioxid. Das Kohlenstoffdioxid bindet der Baum während seiner Wachstumsphase. Bei der Zersetzung gibt er es wieder ab. Holz gibt demnach genau so viel CO2 in seine Umwelt ab wie es während seiner Lebensdauer bindet.
  • Dämmung: Der Rohstoff Holz verfügt von Natur aus über eine gute Isolierung. Ein Holzhäuschen benötigt somit weniger zusätzliches Dämmmaterial als Massivhäuser aus Stein oder Beton.
  • Kapillarität: Unter diesem Begriff verbirgt sich die feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft von Holz. So nimmt es bei hoher Luftfeuchtigkeit diese auf und gibt sie bei trockener Raumluft wieder ab.
  • Geringes Gewicht: Diese Eigenschaft ist gerade dann von Vorteil, wenn es um den Bau mobiler Häuser geht. Die Leichtigkeit von Holz gegenüber anderen Baustoffen verbessert die Transportfähigkeit.
  • Kurze Bauzeit: Ein Holzbau lässt sich innerhalb weniger Tage zusammensetzen. Die Holzrahmenbauweise kommt deshalb vor allem auch bei Fertighäusern zum Einsatz.

Ein moderner Holzhausbau bedeutet demnach nicht nur ökologisch, sondern auch gesund bauen. Am Ende profitieren Hausbewohner und Umwelt.

Natürlich gibt es auch bei Holzhäuschen einige Nachteile. Einer besteht darin, dass Holz dazu neigt, mit der Zeit zu ergrauen. Um dem entgegenzuwirken empfiehlt es sich, sein Häuschen etwa alle zwei bis drei Jahre zu streichen. Ferner ist ein Holzhaus anfälliger für Schädlinge wie den Holzwurm.

Preise für hölzerne Häuschen

Kleine Holzhütten und Hexenhäuser für den eigenen Garten als Bausatz gibt es schon für unter 1.000 Euro. Ein ganzjährig bewohnbares Tiny House mitsamt Dämmung und Heizung kostet rund 2.000 Euro für den schlüsselfertigen Quadratmeter. Holzmobilheime fallen in die gleiche Preiskategorie. Darin noch nicht enthalten sind die Kosten für das Grundstück.

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