Holzferienhaus: Hersteller und Preise im Vergleich

Für den Bau von Ferienhäusern hat sich Holz als bevorzugtes Baumaterial etabliert. Was das Holzferienhaus so beliebt macht, Preise sowie Vor- und Nachteile im Überblick.

Holz als Baumaterial eignet sich insbesondere für Ferien- und Wochenendhäuser. So ist es vergleichsweise leicht, was es ideal für den Transport und somit für mobile Ferienhäuser macht. Bevor wir auf weitere Eigenschafteen eingehen, hier zunächst eine Auswahl von Holzferienhäusern verschiedener Hersteller:

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
199.000€
premium mccube

Zimmer: 5m²: 100

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
150.000€
eco-c3

Zimmer: 4m²: 56

Bungalow, Containerhaus, Mobilheim, Modulhaus

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
99.000€
eco a1

Zimmer: 3m²: 29

Bungalow, Containerhaus, Mobilheim, Modulhaus, Tiny House

Holz als Baumaterial

Bei Ferien- und Wochenendhäusern handelt es sich meist um ein kleines Fertighaus. Diese werden bereits vollständig oder in Teilen vorgefertigt an den Urlaubsstandort geliefert. Daneben gibt es mobile Häuser wie Mobile Homes oder Tiny Houses, die auch auf den dauerhaften Standortwechsel ausgelegt sind. Gerade hier macht ein Holzferienhaus Sinn, da es sich bei Holz um ein vergleichsweise leichtes und damit gut für den Transport geeignetes Material handelt. Davon abgesehen verfügt Holz als Baustoff über einige weitere Vorteile, die es ideal für den Ferienhausbau machen.

Vor- und Nachteile

Wegen seines geringen Gewichtes eignet sich Holz als Baumaterial gerade für transportable Häuser. Auch die Optik einer Holzfassade empfinden viele Eigentümer als angenehm. Daneben verfügt Holz über weitere Eigenschaften, die es insbesondere für den Bau von Ferienhäuser geeignet machen:

  • Natürlicher Dämm- und Schallschutz: Ein Holzferienhaus verfügt bereits über eine naturgegebene Dämmung, da Holz sehr gut gegenüber Schall und Wärme isoliert.
  • Angenehmes Raumklima: Im Gegensatz zu synthetischen Baustoffen ist Holz allergen- und chemiefrei. Das führt zu einem natürlichen Raumklima.
  • Ökologisch: Bei Holz handelt es sich um einen regenerativen Rohstoff. Beim Bau eines Holzwochenendhauses werden demnach weniger fossile Ressourcen benötigt.

Eigentümer, die ein Holzhaus kaufen, sollten sich allerdings auch einiger Nachteile bewusst sein. So bedarf Holz einen deutlich höheren Pflegaufwand als beispielsweise einer Steinfassade. Um die Optik der Holzaußenwand zu bewahren ist es nötige, diese regelmäßig zu streichen. Bei falscher Bauausführung kann Holz feucht werden und es können erhebliche Schäden an der Bausubstanz entstehen. Gerade bei Holzhäusern ist es deshalb wichtig, auf eine qualitativ hochwertige Bauausführung zu achten.

Welche Hausarten gibt es?

Wer ein Holzferienhaus kaufen möchte, dem bieten sich verschiedene Hausarten. Im Trend liegt das modulare Bauen mit Holz. Dabei handelt es sich um vorgefertigte Raummodule, die miteinander verbunden werden können. Für ein Wochenendhaus ist ein einzelnes Wohnmodul meist schon ausreichend. Der Preis für ein 40 qm großes, schlüsselfertiges Modulhaus beläuft sich auf 100.000 Euro.

Eine besondere Unterform ist das Containerhaus, welches ebenfalls als Holzferienhaus genutzt wird. Es handelt sich um ausrangierte Seecontainer, die zu einem Wohnhaus umfunktioniert werden. Damit handelt es sich um eine sehr ressourcenschonende Bauweise. Entsprechend der Modulbauweise können auch verschiedene Wohncontainer zu einer größeren Containeranlage verbunden werden.

Der Klassiker für ein Holzferienhaus besteht in einem hölzernen Mobilheim. Dies besteht in einem mobilen Haus, das meist über eine Anhängerkupplung verfügt. Dem Betrachter dürften sie vor allem von Campingplätzen und amerikanischen Trailerparks her bekannt sein.