So finden Sie den passenden Holzbungalow

Bei einem Holzbungalow befindet sich die Wohnfläche üblicherweise auf einer einzigen Etage. Im heutigen Gebrauch ist der Begriff allerdings nicht immer trennscharf. Zunehmend werden auch kleine Häuser oder Modulhäuser als Bungalow bezeichnet, die oft auch mehr als eine Etage aufweisen. Ein Holzbungalow vereint die typische kompakte Bauweise mit den Vorzügen von Holz als Baumaterial. Neben dem optischen Aspekt weist Holz als Fassade gute Dämmeigenschaften auf. Wer einen Holzbungalow kaufen möchte, stößt auf eine Vielzahl verschiedener Anbieter und Bauweisen. Bevor wir auf weitere Vor- und Nachteile eingehen, hier zunächst einige Beispiele für Holzhausbungalows:

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
99.000€
premium mccube

Zimmer: 5m²: 100

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
150.000€
mc cube eco 1

Zimmer: 4m²: 57

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
99.000€
eco a1

Zimmer: 3m²: 37

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Vor- und Nachteile von Holzhausbungalows

Holz als Baumaterial weist einige Vorteile auf, verfügt aber auch über gewisse Nachteile. Auf diese gehen wir im Folgenden ein.

Vorteile

Aus ökologischer Sicht hat der Holzhausbungalow den Vorteil, dass es sich bei Holz um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. In Puncto Nachhaltigkeit hat Holz demnach klar die Nase vorn – gerade auch deshalb, da die meisten Anbieter bewusst die Transportwege kurz halten und Holz aus der Region verwenden. So entsteht durch den Transport ebenfalls keine Umweltbelastung.

Bewohner eines Holzhausbungalows profitieren zudem von der guten Dämmeigenschaft der Holzfassade. Ein weiterer Vorteil: Ein Holzbungalow wird in sogenannter Trockenbauweise errichtet. Anders als bei herkömmlichen Massivhäusern kann so keine substanz- und gesundheitsschädliche Baufeuchte entstehen. Ferner überzeugt die Holzfassade durch einen guten Schallschutz und sorgt so auch in lauteren Gegenden für wohnliche Ruhe im Innenraum. Hier noch einmal die Vorteile zusammengefasst:

  • Ökologisches Wohnen durch Verwendung eines nachwachsenden Rohstoffes
  • Trockenbauweise verhindert Baufeuchte
  • Gesundes Wohnklima
  • Guter Schallschutz
  • Gute Dämmeigenschaften

Nachteile

Ein wesentlicher Nachteil besteht darin, dass Holz als Baumaterial deutlich anfälliger ist als andere Baumaterialen. Das führt dazu, dass Eigentümer ihr Holzbungalow mindestens alle drei Jahre nachlackieren sollten, damit das Gebäude nichts an seiner ansprechenden Optik einbüßt.

  • Höher Instandhaltungskosten als bei anderen Bauformen, da die Fassade regelmäßig nachlackiert werden muss
  • Anfälliger für Witterungseinflüsse als andere Baumaterialien

Konstruktionsarten

Bei Holzhaus Bungalows unterscheidet man im Wesentlichen zwischen zwei Konstruktionsarten. So gibt es zum einen den Blockbohlenbau. Hierbei werden runde Holzstämme horizontal aufeinander gestapelt. Häuser nach dieser Bauweise werden häufig auch als Blockhaus bezeichnet.

Daneben besteht das sogenannte Stabtragwerk. Diese Bauform wird häufig auch als Holzrahmenbau bezeichnet. Holzbungalows mit dieser Bauweise verfügen über eine Rahmenkonstruktion aus senkrechten Hölzern. Diese dienen als Stützpfeiler für waagerecht verwendete Hölzer. Das Prinzip kommt auch bei Fachwerkhäusern zum Einsatz.

Verschiedene Arten

Der Begriff des Holzhausbungalows ist nicht immer ganz trennscharf und fungiert als ein Oberbegriff verschiedener Unterarten. Dazu zählen Wohncontainer aus Holz ebenso wie Modulhäuser. Holzbungalows in Modulbauweise haben den Vorteil, dass sich Module flexibel hinzufügen und auch wieder abbauen lassen. So ist eine Vergrößerung ebenso wie eine Verkleinerung für deren Eigentümer jederzeit möglich.

Auch bei Containerhäusern erfreut sich Holz als Baumaterial einer zunehmenden Beliebtheit. Anders als bei einem klassischen Wohncontainer, bei dem tatsächlich ein Seecontainer als Basis dient, ist ein Holzcontainer diesem lediglich nachempfunden. Aus diesem Grund werden Container aus Holz ebenfalls häufig als Holzbungalow bezeichnet.