Haus bauen: Vergleich vom Bungalow bis zum Fertighaus

Es ist der Traum vieler Deutscher: Das eigene Haus mit Garten. Wer ein Haus bauen möchte, dem bietet sich eine noch nie dagewesene Vielfalt an Möglichkeiten. Welche Hausbau Möglichkeiten es gibt, Preise und Arten vom Architektenhaus bis zum Fertigbau.

Wohnen wird zunehmend individueller. Vorbei ist die Zeit in der das Steinhaus mit Satteldach als gesetzt galt. Bei rund 18 Prozent aller Häuser handelt es sich heute um Fertighäuser. Diese sind bereits in Teilen vorgefertigt und lassen sich innerhalb kurzer Zeit vor Ort errichten. Die Architekturstile sind vielseitig vom klassischen Einfamilienhaus mit Satteldach über Bungalows und Flachdachhäuser bis hin zum Holzhaus. Die schlüsselfertigen Häuser verfügen bereits über eine vollständige Inneneinrichtung samt Küche, Heizung und Sanitär. Vorteil ist die kurze Bauzeit und die deutlich günstigeren Hausbau Kosten im Vergleich zu einem individuellen Architektenhaus. Eigentümer, die ein solches Haus schlüsselfertig bauen, können mit rund 2.000 Euro für den schlüsselfertigen Quadratmeter rechnen. Hinzu kommen Kosten für das Grundstück.

Wer ein schlüsselfertiges Haus bauen möchte, findet im Folgenden einige Beispiele mitsamt Preisen und Grundrissen:

Erstwohnsitz
279.000€
Residenz re 9

Zimmer: 3m²: 86

Bungalow, Modulhaus

Erstwohnsitz
344.000€
Family Lagre re 2

Zimmer: 6m²: 141

Modulhaus

Büro, Erstwohnsitz, Gewerblich, Zweitwohnsitz
143.460€
OVI-117-qm-201800650

Zimmer: 5Bath: 1m²: 97

Bungalow, Modulhaus

Haus bauen: Was Eigentümer beachten sollten

Jeder Hausbau beginnt mit der Planung. Wer ein Wohnhaus bauen möchte, sollte sich zunächst fragen, wie viel Haus er sich leisten kann und wie er es finanziert.

Die Finanzierung

Wohl nur die Wenigstens werden das Geld für den Bau ihres Hauses direkt zahlen können. Eine Finanzierung macht den Hausbau dennoch möglich. Dabei sollten Sie 15 Prozent der Finanzierungssumme als Eigenkapital aufbringen können. Den Rest des Baugeldes zahlen Sie in monatlichen Raten an den Kreditgeber ab. Wer ein Haus bauen möchte, sollte unbedingt prüfen, welche Raten er sich monatlich leisten kann. Dazu empfiehlt es sich die monatlichen Kosten und Ausgaben und die Einnahmen gegenüberzustellen.

Bauland finden

Baugrundstücke sind vielerorts rar gesät. Sollten Sie sich bereits für einen Haustypen entschieden haben, gilt es zu prüfen, ob dieser mit dem Bebauungsplan vereinbar ist. Der Bebauungsplan schreibt vor, welche Gebäude auf dem Grundstück gebaut werden dürfen. Dieser legt beispielsweise fest, ob das Haus ein Flachdach oder Satteldach haben muss.

Ebenfalls wichtig für die Planung des Hausbaus ist die Erschließung des Baugrundstücks. Damit ist der Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz wie an die Wasser-, Gas- und Stromversorgung gemeint. Sollte das Grundstück nicht erschlossen sein, trägt der Hausbauer die dafür anfallenden Kosten. Um Bauland zu finden, empfehlen sich Immobilienportale wie Immoscout und Immowelt oder ein Makler.

Baupartner

Der Hausbau ist ein komplexer Vorgang, in den eine Vielzahl an Experten involviert ist vom Architekten bis zum Bauingenieur. Die Mehrheit aller Eigentümer bauen ihr Haus mit einem Bauträger. Dieser kümmert sich um den gesamten Bauprozess. Bauen lassen statt selbst ins Risiko gehen lautet hier das Motto. Zwar nimmt der Bauträger einen Kostenzuschlag für den Planungsaufwand, dafür können sich die Eigentümer entspannt zurücklehnen.

Bevor Sie sich für einen Bauträger entscheiden, empfiehlt es sich, dessen Seriosität zu prüfen. Eine neutrale Anlaufstelle bildet der Bauherren-Schutzbund oder Haus & Grund Eigentümerschutz-Gemeinschaft.

Die Baugenehmigung

Vor dem Hausbau steht sie Genehmigung durch das Bauamt. Jeder Eigentümer, der ein Haus bauen möchte, benötige zunächst eine Baugenehmigung. Ein Bauträger unterstützt Sie beim Einreichen bei der Baubehörde und Zusammenstellen der Bauunterlagen.

Versicherungen für den Hausbau

Beim Hausbau mit einem Bauträger kümmert dieser sich in den meisten Fällen auch um die benötigten Versicherungen. Für Hausbauer sind folgende Versicherungen interessant:

  • Bauherrenhaftpflichtversicherung: Sichert Eigentümer gegen Schäden ab, die im Zusammenhang mit dem Hausbau entstehen.
  • Bauleistungsversicherung: Versichert gegen Schäden am Haus, die durch Umwelteinflüsse, Baufehler oder Vandalismus entstehen.
  • Feuer-Rohbau-Versicherung: Sichert Hausbauer gegen Schäden durch Blitzeinschlag und Feuer ab.
  • Unfallversicherung für Bauhelfer: Greift bei Schäden, die durch Bauhelfer wie Freunde, Bekannte oder Familie entstehen.

Förderungen prüfen

Eigentümer, die ein Haus bauen, sollten prüfen, ob Förderungen möglich sind. Dazu zählt das Baukindergeld ebenso wie Förderungen für biologisches Bauen mit natürlichen Dämmstoffen oder Solaranlagen und Niedrigenergiehäuser und Passivhäuser. Häufig müssen Fördermittel vor der Bauplanung beantragt werden. Eine nachträgliche Bewilligung nach dem Hausbau ist meist nicht möglich. Deshalb ist es wichtig, sich bereits vor dem Bau des Hauses umfassend zu informieren.

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