Ganzjährig grillen – Wer wünscht sich das nicht? Eine Grillhütte macht es möglich. Es handelt sich um ein kleines Holzhäuschen mit einer Feuerstelle in der Mitte. Mittlerweile gibt es hier eine ganze Reihe verschiedener Modelle vom offenen Unterstand bis zum geschlossenen Holzhütte mit Sitzgelegenheiten.

Je nach Größe und Ausstattung des Häuschens bewegen sich die Preise von 4.000 bis 8.000 Euro. Bei einer Fläche zwischen 6 und 17 Quadratmeter bieten sie Platz für bis zu 16 Personen. Bei dem verwendeten Holz handelt es sich üblicherweise um heimische Nadelhölzer wie Tanne, Fichte oder Kiefer. Im Folgenden eine Übersicht verschiedener Grillhütten, die durch eine hohe Kundenzufriedenheit auffallen:

Modell

Eckdaten

Kota inkl. Grill

  • Preis ab 5230 €
  • Mit herausnehmbaren Wänden zur wahlweisen offenen Gestaltung
  • Grillofen inklusive

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Grillhütte aus Fichte für 6 Personen

  • Preis ab 4.200 Euro
  • 6,9 qm für 7 Personen

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Grill-Pavillon für bis 16 Personen

Grill Pavillon

  • Preis ab 6.299 Euro
  • Aus Fichtenholz

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Wolff Finnische Grillhütte

Wolff Grillkota

  • Preis ab 9.116 Euro
  • Umlaufende Sitzbänke im Inneren

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Bausatz oder Individualbau?

Zumeist greifen Eigentümer auf einen Bausatz zurück. Dabei bekommen sie Fertigbauteile geliefert, die sie dann selbst nach einer Anleitung zusammenbauen. Die Bauelemente sind dabei zum weiten Teil vormontiert, sodass sich der Aufwand meist auf eine Bauzeit von wenigen Stunden beschränkt. Einige Hersteller bieten für ihre Grillhütten auch einen kostenpflichtigen Aufbauservice an.

Eine andere Möglichkeit besteht in einem Individualbau. So gibt es verschiedene Manufakturen und Schreinereien, die sich auf den Bau von Grill-Pavillons spezialisiert haben. Hier fallen die Preise allerdings deutlich höher aus als bei fertigen Bausätzen.

Brauch aus Skandinavien

Gemäß ihrem Ursprung finden die überdachten Feuerstellen auch als Grillkota Bezeichnung. Kota ist eine Bezeichnung für die Zelte der Samen, die Ureinwohner Lapplands. Sie waren der Ideengeber für einen wetterfesten Feuerplatz. So besaßen sie Zelte mit einer Feuerstelle zur Essenszubereitung in der Mitte. Traditionell war der Boden mit Reisig ausgelegt. Die Zelte der Lappländischen Ureinwohner, mit dem typischen sechs- oder achteckigen Grundriss, sind also das Vorbild für die heutigen Grillhütten.

Was es beim Aufstellen zu beachten gibt

Beim Aufstellen einer Grillhütte gibt es bestimmt Fragen, die häufig aufkommen. Benötige ich eine Baugenehmigung? Ist ein Fundament erforderlich? Hier eine Übersicht über die wichtigsten Punkte:

  • Baugenehmigung: Aufgrund der Geringfügigkeit der baulichen Veränderung am Grundstück ist eine Grillkota vielerorts genehmigungsfrei. WICHTIG: Das bedeutet nicht, dass damit sämtlich Vorschriften ausgehebelt sind. Es wird für den Bau der Grillhütte lediglich auf ein aufwändiges Genehmigungsverfahren durch das Bauamt verzichtet. Dafür ist der Eigentümer selbst dazu verpflichtet, den Bebauungsplan zu studieren und dessen Vorschriften einzuhalten.
  • Fundament: Das Gießen eines Fundaments ist für Grillhütten meist nicht erforderlich. Aufgrund der geringen Größe reicht es für einen festen Stand aus, den Boden darunter zu ebnen. Um ihn zu befestigen macht es Sinn, ihn mit einer Rüttelplatte zu verdichten.
  • Rauchabzug: Über der Feuerstelle einer jeden Grillkota befindet sich ein Metallrohr, das den Rauch über einen Schornstein nach außen abgibt. Beim Bau der Hütte ist es wichtig darauf zu achten, dass der Rauch frei nach oben ziehen kann. Mögliche Hindernisse können beispielsweise Baumkronen oder das Vordach des Hauses sein.

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