Gestaltungsideen: Gartenpflanzen für den kleinen Garten

Gestaltungsideen: Gartenpflanzen für den kleinen Garten

Ein Blütenmeer wünschen sich viele – auch, wenn der Garten klein ist. Immer häufiger entscheiden sich Menschen für mobiles Wohnen. Egal, ob es nun ein mobiles Tiny House ist, das ganzjährig bewohnt werden kann, oder ob es sich um erweiterbare Häuser in Modulbauweise handelt: So flexibel wie die Hausbewohner leben, sollte auch der Garten gestaltet werden, damit Sie lange Freude an Ihren Pflanzen haben.

Die Wahl der richtigen Pflanzen für einen „mobilen Garten“

Wohnen Sie in einem mobilen Eigenheim, das nicht nur für Urlaubsfahrten bewegt wird, sondern auch öfter den Standplatz wechselt, so gilt es bei der Gestaltung des Gartens einiges zu bedenken. Sträucher oder gar Bäume sind in einem Garten, der ab und zu an einen anderen Ort versetzt werden soll, fehl am Platz. Es wäre ein enormer Aufwand, große Sträucher umzusetzen, und ein Ding der Unmöglichkeit, einen großen Baum umzupflanzen.

Die traditionellen Frühjahrsblüher sind Schneeglöckchen, Traubenhyazinthen, Tulpen, Narzissen und Märzenbecher. Hier gibt es Sorten, die man ohne Probleme verwildern lassen kann und die wunderschön anzusehen sind. Ranunkeln, Lilien und die Kaiserkrone blühen je nach Lage bereits im späten Frühjahr. Weniger bekannte Frühlingsblüher sind Puschkinie und Chionodoxa, die Sternhyazinthen. Sie eignen sich wunderbar zum Verwildern. Wenn Sie sie bei einem eventuellen Umzug mitnehmen möchten, sollten Sie die Zwiebeln in Pflanzschalen legen, mit denen sie leichter wieder ausgegraben werden können. Denn wie die Zwiebeln der Schneeglöckchen wandern sie von Jahr zu Jahr mehr in die Tiefe. Einjährige Sommerblüher, wie zum Beispiel Akelei und Cosmea, werden vom Samen gezogen. Sie bilden im Sommer ein romantisches Blütenmeer. Zu den sommerblühenden Zwiebelpflanzen gehören Freesien, Gladiolen und Lilien. 

Dahlien locken mit ihrem herrlichen Duft die Bienen und Schmetterlinge an. Sie können für Ihren Garten geeignete Dahlien kaufen von Blumenzwiebelnversand. Dahlien bringen in vielen verschiedenen Farben und Sorten große, leuchtende Farbtupfer in Ihren Garten – und das bis in den Herbst. Es gibt sie in verschiedenen Wuchshöhen. Auch für kleine Gärten sind passende Pflanzen dabei. Faszinierend sind die verschiedenen Blütenformen, die manchmal so gar nicht die typische Dahlienblüte haben: Neben den Kaktusdahlien und den Pompondahlien gibt es einfache, die fast schon Anemonen ähnlich sehen, und die klassischen gefüllten Schmuckdahlien. Es gibt sie in den verschiedensten Farben, von sommerlichem weiß-rosa bis hin zu kräftigen herbstlichen Gelb-, Orange-, Rot- und Schokoladentönen.

Staudengewächse eignen sich wenig für einen mobilen Garten. Findet die geliebte Staudenpflanze in einem großen Blumentopf ein Zuhause, kann sie auf diese Weise auch transportiert werden. Küchenkräuter wie Rosmarin und Basilikum, Petersilie und Schnittlauch sollten von Anfang an in transportablen Pflanzgefäßen wachsen, dann gestaltet sich der Umzug einfacher. Auch Tomaten kommen in einem großen Topf gut zurecht.

Ideen für den kleinen Hausgarten

Wenn Sie nur wenige Quadratmeter Platz haben, aber den Wohnort und damit die Gartenfläche nicht öfter wechseln möchten, haben Sie ein wenig mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Ein schmiedeeisernes Rankgitter für eine Kletterrose sieht auch an der Hauswand sehr schön aus, es muss kein freistehender Rankbogen sein. Ein Beet mit Duftrosen am Gartenzaun passt gut dazu. Kombiniert mit Lavendel ergeben sie ein harmonisches Bild. Die Clematis rankt sich ebenfalls und spart somit Platz am Boden.

Pfingstrosen brauchen eine Weile, bis sie sich eingelebt haben. Öfteres Umpflanzen tut ihnen nicht gut. In einem kleinen Garten kommen sie aber ebenso gut zur Geltung wie Hortensien. Sie können als Solitärpflanze den kleinen Garten dominieren.

Fazit 

Für mobiles Wohnen – und dadurch auch „mobile Gartenbepflanzung“ – muss etwas mehr Zeit aufgewendet werden. Ein Naturgarten, der – einmal bepflanzt – bis auf den einen oder anderen Rückschnitt nicht viel Arbeit macht, ist hier schwer umzusetzen. Pflanzen, deren Knollen und Zwiebeln im Spätherbst ausgegraben und frostfrei überwintert werden, nehmen das Übersiedeln naturgemäß nicht übel.

Frühlingsblüher wie Tulpen und Narzissen können samt Pflanzkörben eingepflanzt werden, mit deren Hilfe die Zwiebeln nach dem Einziehen im Herbst leicht wieder aufgefunden und unverletzt ausgegraben werden können. Zugleich bieten diese Pflanzgitter einen Schutz vor Wühlmäusen. Für kleine Gärten, die nicht übersiedeln müssen, eignen sich auch mehrjährige rankende Pflanzen und mittelgroße Solitärpflanzen.

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Theresa Bruns

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