Hexenhaus: Märchenhafte Unterkünfte für den Garten

Hexenhaus: Märchenhafte Unterkünfte für den Garten

Wem ein klassisches Gartenhaus zu spießig ist, dem bietet ein Hexenhaus eine romantisch-geheimnisvolle Alternative. Die verwunschenen, windschiefen Häuschen verleihen dem Garten ein märchenhaftes Ambiente. Wir zeigen einige Beispiele, was ein Hexenhaus als Gartenhaus kostet und wie sie ein solches Märchenhaus selbst bauen können.

Die mystische Welt der Elfen, Kobolde und Trolle im eigenen Garten – Hier zunächst eine Übersicht verschiedener Hexenhäuser zum Wohnen oder als Gartenhaus:

Ein Hexenhäuschen kaufen

Wer ein Hexenhaus kaufen möchte, dem bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Ein kleines Hexen-Gartenhaus von der Stange gibt es bei Obi. Dieses besitzt eine Grundfläche von 5 Quadratmetern und kostet rund 6.000 Euro. Wer einen individuellen Entwurf umsetzen oder planen lassen möchte, dem bieten sich verschiedene Manufakturen. Unternehmen wie Lieblingsplatz, Casa Kaiensis und die Zimmerei Niemann haben sich auf den Holzbau spezialisiert und bereits zahlreiche Hexenhäuschen entworfen und umgesetzt. Die Anwendungsbereiche reichen vom Gartenhaus über Wohnhäuser bis hin zum Hühner- und Poolhaus.

Ein Hexenhaus selbst bauen

Mit ausreichendem handwerklichem Geschick und dem passenden Bauplan ist es dem passionierten Heimwerker durchaus möglich, sich sein eigenes Hexenhaus in den Garten zu zaubern. Das Gute daran ist, dass kleine Fehler gar nicht auffallen. Schließlich gehört es dazu, dass ein Hexenhäuschen krumm und schief ist.

Allerdings besteht auch gerade in der verwunschenen Optik die Herausforderung. Denn anders als bei einem klassischen Gartenhaus gibt es beispielsweise beim Dach keine geraden 90 und 45 Grad Winkel, sondern geschwungene Balken. Das macht die Dachkonstruktion deutlich komplizierter.

Eine hilfreiche Übersicht, was es bei einem Märchenhaus der Marke Eigenbau zu beachten gibt und eine ausführliche Bauanleitung finden Sie hier.

Was es bei einem Selbstbau zu beachten gibt

Bevor sie Hand anlegen, ist in den meisten Bundesländern eine Baugenehmigung erforderlich. Hier empfiehlt es sich, vorab beim Bauamt anzufragen. Darüber hinaus gilt es beim Bau eines Gartenhaus Hexenhaus folgende Punkte zu beachten:

  • Ausreichende Bodenlüftung: Das Fundament der Holzhütte sollte nicht direkt mit dem Boden in Kontakt kommen, da es andernfalls modert.
  • Pfahlgründung: Um den ersten Punkt zu vermeiden, bietet sich eine Pfahlgründung an. Dazu wird eine Rahmenkonstruktion als Fundament auf sechs Pfählen getragen. Eine solche Arbeit lässt sich durch einen Landschaftsgärtner durchführen.
  • Anstrich testen: Eine entscheidende Rolle für den verwunschenen Look spielt der richtige Anstrich. Hier gilt: Wer wagt gewinnt. Es empfiehlt sich, die Farbe zunächst auf Holzresten zu testen.

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Theresa Bruns

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