Flying Spaces im Vergleich: Modelle, Preise & Ratgeber

Unter der Bezeichnung Flying Spaces hat sich eine Mischform zwischen Hausanbau, Wohnmodul, Mikrohaus, Container- und Kubushaus etabliert. Der luftig klingende Name bezieht sich auf die Grundeigenschaft, einfach und fast ohne Vorbereitung der Umgebung aufgestellt werden zu können. Bodenplatte und Keller entfallen und das nach Kundenwünschen vorgefertigte Modul wird mit einem Kran in wenigen Stunden aufgestellt. Punktfundamente für die Stützbeine und Vorrichtungen für externe Versorgungsanschlüsse wie Wasser, Strom und Abwasser bilden die vorbereitenden externen Maßnahmen. Die Stützbeine ermöglichen die Aufstellung auch in unebenen Geländen und Hanglagen. Ein Flying Space Modul wird als Einzelwohnraum genutzt oder an ein Bestandsgebäude angeschlossen. Systemhersteller bieten zusätzlich kombinierbare Module an, durch die der Wohn- und Nutzraum vergrößert wird.

Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
150.000€
eco-c3

Zimmer: 4m²: 56

Bungalow, Containerhaus, Mobilheim, Modulhaus

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
199.000€
premium mccube

Zimmer: 5m²: 100

Bungalow, Mobilheim, Modulhaus

Büro, Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz
99.000€
eco a1

Zimmer: 3m²: 29

Bungalow, Containerhaus, Mobilheim, Modulhaus, Tiny House

Arten und Modellvarianten

Flying Spaces in Alleinstellung bilden eine vollständige Wohneinheit, die sich im Bereich von fünfzig Quadratmeter Grundfläche pro Modul bewegt. Wenn Flying Spaces als Anbau eingesetzt werden, sind Einzelraumgrößen ab etwa 15 Quadratmeter erhältlich. Die „Bauzeit“ des Moduls wird vom Hersteller nach Kundenwünschen im Werk erledigt. Viele standardisierte Produktionsvorgänge beschleunigen den technischen Ausbau. Der fertig bezugsfähige Flying Space wird auf einem Tieflader angeliefert und mit einem Kran auf das Grundstück gesetzt. Standardflachbedachung kann durch ein aufgesetztes Pult-, Sattel- oder Walmdach ersetzt werden. Der Innenausbau und gegebenenfalls die Raumaufteilung beziehungsweise der Grundriss werden in mehreren Varianten angeboten. Wählbar und wandelbar sind auch Fassaden- und Fenstergestaltung der Modulhäuser.

Gesetzliche Vorschriften

Auch wenn die Bezeichnung Flying Spaces sprachlich nicht weit vom baurechtlichen Begriff „Fliegender Bau“ entfernt ist, ist eine Baugenehmigung erforderlich. In welchem Umfang landesbaurechtliche Vorschriften erfüllt werden müssen, regelt in erster Linie der örtliche Bebauungsplan. Während die Maße eines Anbaumoduls in manchen Bundesländern die genehmigungspflichtige Mindestgröße unterschreiten, sind alleinstehende Flyingspaces immer vollumfänglich genehmigungspflichtig. Auch bei Unterschreitung der vorgegebenen Maße müssen allerdings Vorschriften und Vorgaben bezüglich Wohnraumnutzung befolgt werden. Spätere bauliche und technische Veränderungen, die an den Modulen möglich sind, bedürfen erneuter Genehmigung.

Was kostet ein Flying Spaces Haus

Als grober Basisrichtwert kann als Anschaffungspreis für Flying Spaces ein Quadratmeterpreis von etwa tausend Euro kalkuliert werden. Für diese Summe folgen Bauqualität und Ausführung den gesetzlichen Vorschriften insbesondere bezüglich Energieffizienz und Wohnsicherheit. Wer Flying Spaces kaufen möchte, sollte als wesentliche Kostenpunkte folgende Faktoren kalkulieren:

  • Anschaffungspreis des Moduls in gewünschter Ausbauweise
  • Punktfundamentlegung
  • Verlegen von Versorgungsschächten und Kanälen
  • Transport- und Montagekosten
  • Planungs- und behördliches Genehmigungsverfahren

Die Kosten für Flying Spaces werden entscheidend von der gewählten Ausstattung geprägt. Energieeffizienz, Wärme-, Wasser- und Stromversorgung sind in jeder Preisstufe und jedem Ausbauumfang genehmigungsfähig gegeben. Gesonderter Innenausbau wie Einbauküchen und Dachwechsel führen zu Aufpreisen bis zu fünfzig Prozent der Standardausführung.

Zeitrahmen und Bauaufwand

Für die Bauzeit im Werk werden herstellerseitig etwa drei Monate benötigt. Der vorherige Planungs- und Genehmigungsvorlauf nimmt einen weiteren Monat in Anspruch. Wenn die Maße des Moduls nur eine eingeschränkte Baugenehmigung erfordern, kann sich die Vorlaufzeit halbieren. Die Anlieferung und Montage bei vorbereiteten Punktfundamenten und Versorgungsanschlüssen erledigt sich an einem Tag. Sonderwünsche für die Dachform und Zusatzelemente wie Terrassen, Vordächer und Solaranlagen sind im gleichen Zeitraum umzusetzen. Als realistische Planungszeit sollte von der Kaufidee bis zum Bezug mit einem Zeitrahmen von sechs Monaten gerechnet werden.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen