Campinghaus: Preise, Anbieter und Modelle im Vergleich

Als Ferienhaus und auf Campingplätzen dieser Republik steht eine Vielzahl an Freizeitimmobilien. Vom mobilen Tiny House über Camping Pods und Wohmodule bis hin zum klassischen Mobilheim gibt es eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten. Welche Arten von Campinghäusern es gibt, was sie kosten und was Eigentümer darüber wissen müssen.

Büro, Erstwohnsitz, Gewerblich, Zweitwohnsitz
99.500€

Zimmer: 1 -2m²: 43

Bungalow, Containerhaus, Mobilheim, Modulhaus, Tiny House

Büro, Erstwohnsitz, Gewerblich, Zweitwohnsitz
55.000€

Zimmer: 3m²: 35

Bungalow, Containerhaus, Mobilheim, Modulhaus, Tiny House

Büro, Erstwohnsitz, Gewerblich, Zweitwohnsitz
81.500€

Zimmer: 2 - 3m²: 28

Bungalow, Containerhaus, Mobilheim, Modulhaus, Tiny House

Längst findet das Campinghaus längst nicht mehr nur als Freizeitimmobilie Verbreitung, sondern zunehmend auch als Erstwohnsitz. Aufgrund steigender Mieten und des Wohnraummangels bieten Kleinhäuser eine immer beliebter werdende Alternative. Dabei können Eigentümer auf folgende Arten von Unterkünften zurückgreifen.

Tiny Houses

Unter diese Kategorie fallen mobile Holzhäuser, die oft nicht mehr als 30 Quadratmeter umfassen. Hierbei lassen sich zwei Arten von Tiny Houses unterscheiden:

  • Tiny Houses on Wheels (kurz: THOW): Diese Form von Campinghaus besitzt eine eigene Radachse. Mit einem Zugfahrzeug können es Besitzer von A nach B transportieren.
  • Tiny Houses ohne Räder: Diese Art von Minihaus ist zwar ebenso mobil, verfügt jedoch nicht über eine eigene Radachse. Der Transport erfolgt meist mittels eines Kran-LKW, der das Mobile Home zum gewünschten Grundstück fährt und dort absetzt.

Wer ein Campinghaus kaufen möchte, muss bei schlüsselfertigen Tiny Houses mit Preisen von 2.000 Euro pro Quadratmeter rechnen. Mieten lässt sich so ein Kleinhaus ab 70 Euro pro Nacht.

Mobilheime

Bei den obigen Tiny Houses handelt es sich um eine neumodische Erscheinung. So richtig bekannt ist der Begriff erst in den letzten Jahren geworden. Dabei ist die Idee von einem mobilen Campinghaus nicht neu und Campern unter dem Begriff Mobilheim oder auch Mobile Home schon seit Jahrzehnten bekannt.

Das Mobilhaus ist im Grunde nichts anderes als ein Tiny House. In seiner Optik ist es eher klassischer, wobei es auch hier Modelle mit eigener Radachse, sogenannte Trailer Homes,  und ohne gibt. Bei Holzhäusern mit Satteldach spricht man hier auch von Mobil Chalets. Bei anderen Modellen besteht die Wand wie bei den meisten Wohnwagen auch aus einer Außenschicht aus Aluminum und einer Dämmschicht aus Styropor.

Zirkuswagen, Bauwagen und Co.

Diese unterscheiden sich in ihrer Funktion nicht von einem Tiny House on Wheels oder einem Mobilheim auf Rädern. Worin sie sich jedoch unterscheiden ist die Optik. So ist eine Zirkuswagen oder auch Schäferwagen historischen Vorbildern nachempfunden.

Bei einem Campinghaus in Form eines Bauwagens handelt es sich um einen Umbau. Viele Eigentümer nehmen den Ausbau des Bauwagens in Eigenregie vor. Andere wiederum funktionieren Transporter zu Wohnbussen um.

Camping Pods

Auch als Campingfass bezeichnet handelt es sich dabei zumeist um runde oder auch halbrunde Mikrohäuser aus Holz. Sie zählen zu den Kleinsten unter den Campinghäusern und umfassen oft nicht mehr als 15 Quadratmeter. Als dauerhafter Erstwohnsitz stellen sie aufgrund der geringen Wohnfläche in den meisten Fällen keine ernstzunehmende Alternative dar.

Modul- und Containerhäuser

Kennzeichnend für diese Hausart ist die Modulbauweise. Hersteller bewerben sie häufig als Häuser, die mitwachsen. Tatsächlich lässt sich ein Modulhaus durch das anbauen weiterer Raummodule erweitern. Das ermöglicht eine flexible Wohnraumerweiterung angepasst an den Bedarf der Eigentümer.

Um eine besondere Form des modularen Bauens handelt es sich bei Containerhäusern. Dabei werden ausgediente Seecontainer zu Wohnmodulen umgebaut. Auch diese lassen sich anbauen und stapeln, sodass sie flexible Grundrisse ermöglichen.

Baugenehmigungen für Campinghäuser

Außerhalb von Campingplätzen erfordert das Aufstellen eines Campinghauses immer eine Baugenehmigung. Um diese zu erhalten reichen Besitzer einen Bauantrag beim örtlichen Bauamt oder der Gemeinde ein, die das Vorhaben dann prüfen.

Soll das Ferienhaus auf einem Campingplatz stehen, greift ein baurechtlicher Sonderfall. So sind Campingplätze als “Sondergebiete, die der Erholung dienen” deklariert. Hier greift die Landesverordnung über Camping- und Wochenendplätze (CWVO). Demnach dürfen auf dem Grundstück der Campinganlage Gebäude ganz ohne Baugenehmigung aufgestellt werden, wenn sie folgenden Kriterien genügen:

  • Die Gebäude sind nicht mehr als 50 Quadratmeter groß
  • Eine Höhe von 3,50 Metern wird nicht überschritten

Eine Sonderreglung, die vergleichbar ist mit der für sogenannte Kleingartenhäuser in Österreich.

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