Alternativ bauen: Diese Möglichkeiten gibt es

Knapper werdende Ressourcen und der Klimawandel erfordern in vielen Lebensbereichen ein Umdenken. Das gilt auch für die Baubranche. So wundert es nicht, dass immer mehr Menschen alternativ bauen. Neben dem klassischen Massivbau gibt es heute eine ganze Reihe an ökologischen und individuellen Wohnlösungen. Welche das sind, zeigen folgende Beispiele.

Geht es um die eigenen vier Wände, sind die Anforderungen heute ganz andere als noch einige Generationen zuvor. Angesichts Erderwärmung und Ressourcenknappheit gewinnt ökologisches Bauen zunehmend an Bedeutung. Wer alternativ bauen möchte, dem bieten sich verschiedene Möglichkeiten vom Wohncontainer über Tiny Houses und Lehmhäuser bis hin zum Holz- oder Strohballenhaus. Im Folgenden eine Übersicht über die beliebtesten alternativen Bauarten sowie deren Preise, Vor- und Nachteile.

Erstwohnsitz
279.000€
Residenz re 9

Zimmer: 3m²: 86

Bungalow, Modulhaus

Erstwohnsitz
344.000€
Family Lagre re 2

Zimmer: 6m²: 141

Modulhaus

Büro, Erstwohnsitz, Gewerblich, Zweitwohnsitz
143.460€
OVI-117-qm-201800650

Zimmer: 5Bath: 1m²: 97

Bungalow, Modulhaus

Natürliche Häuser aus Lehm, Holz und Stroh

Nachhaltig und gesund bauen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Markt reagiert mit einem wachsenden Angebot an alternativen Wohnformen. Alternativ bauen mit Naturstoffen wie Holz, Lehm oder auch Stroh liegt im Trend. Dabei setzen Eigentümer längst nicht nur aus Umweltgründen Gründen auf ökologisches Bauen. Auch auf die eigene Gesundheit haben Naturbaustoffe nachweislich einen positiven Einfluss. Welche das sind sowie weitere Informationen erhalten Sie in unseren Beiträgen zu der jeweiligen Hausart:

Natürliche Dämmung

Dabei zeichnet sich ein Ökohaus nicht nur durch sein Baumaterial aus. Ganz entscheidend ist die Dämmung. Setzen konventionellen Isolierungen auf synthetische Stoffe wie Styropor, gibt es heute eine ganze Reihe an ökologischen Alternativen. Dazu zählen natürliche Dämmungen aus Gras, Jute, Kokos- und Holzfasern oder auch Hanf Dämmungen.

Eine weitere Form des Alternativen Bauens bietet das Wohnen im Container.

Containerhaus

Als Grundlage für ein Containerhaus fungieren aus dem Verkehr gezogene Seecontainer. Diese bilden einzelne Raummodule, die sich nach Bedarf kombinieren lassen. Alternativ bauen mit Containern bezeichnet man auch als Upcycling. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine besondere Form des Recyclings. Dabei werden Gegenstände nicht nur wiederverwertet, sondern ihnen kommt eine neue, höherwertige Bestimmung zu. Neben der ressourcenschonenden Bauweise überzeugen Wohncontainer zudem durch ihre Mobilität und ihren modularen Aufbau, der ein Höchstmaß an Flexibilität ermöglicht.

Alternativ wohnen: Weitere Möglichkeiten

Wer alternativ bauen und wohnen möchte, dem bieten sich außerdem folgende Hausarten:

  • Tiny Houses: Dabei handelt es sich um Minihäuser mit oft nicht mehr als 20 Quadratmetern Wohnfläche. Kleine Mikrohäuser mit 15 Quadratmetern gibt es bereits ab 20.000 Euro.
  • Mobilheime: Mobile Häuser, die per Lkw transportiert werden können oder auch als Pkw-Anhänger mit eigener Radachse.
  • Zirkuswagen: Ähnlich wie Schäferwagen und Zigeunerwagen ermöglichen sie alternatives Wohnen in mobilen Häusern nach historischem Vorbild.
  • Baumhaus: Alternativ bauen in Baumgipfeln oder als Pfahlhaus ist einer der neueren Bautrends. Mittlerweile gibt es sogar Baumhaushotels.

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